Montag, Oktober 31, 2005

Tower of Power

Tower of Power

Die Jungs spielen schon seit 38 Jahren aber ich habe es erst heute geschafft sie zu sehen. Auch wenn die Band eher aussieht wie Murph and the Magictones machen sie ordentlich Druck. Die Faszination einer eingespielten und gut choreographierten Horn Section hat die paarhundert Besucher im Postbahnhof schnell erfasst. Ich muss nur aufpassen, daß mich der leicht epileptisch tanzende Typ neben mir mir das Bier nicht aus der Hand schlägt. "Soul with a capital S" ist der zweite Song und der Gute-Laune-Abend nimmt seinen Lauf.

Stephen 'Doc' Kupka am Baritonsax ist etwas in die Jahre gekommen, aber schon durch seine Körpermasse und nicht zuletzt durch sein Baritonsaxophon stellt er den Mittelpunkt der Bläserfraktion dar. Adolfo Acosta und Mike Bogart an den Trompeten lassen mich sentimental werden und wieder mal drüber nachdenken, ob ich mein Horn nicht wieder mal entstauben sollte. Der Gedanke ist schnell verworfen, an die Jungs werde ich eh nicht ran reichen. Also schnell noch ein Bier geholt und sich wieder zwischen die zahlreich anwesenden graumelierten Langhaarträger gestellt und mitgewippt. Druckvoll und entspannend war das Konzert, es konfrontierte einen aber nicht mit Überraschendem oder Unvorhergesehenem. Aber ich wars zufrieden.

Scheisse für Lobo

Scheisse für Lobo

(darum)

Wir tun's für Anna, Teil 2!

Eigentlich müsste dies ja der Teil 1 sein, aber da ich in Teil 1 bereits Teil 2 vorgestellt habe, gehts diesmal andersrum. Will heissen: ich habe die erste Autogrammkarte meiner damaligen Band wiedergefunden und im Nostalgieflashback und der Vollständigkeit halber wird sie hier vorgestellt:
Wir tun' s für Anna

Aufgenommen vor unserem allerersten Auftritt in unserem allerersten Probenraum, den Hafenklang-Studios in Hamburg. Geiler Scheiss!

Für Kurzentschlossene

Mein Kumpel Robert hat sich für heute abend krank gemeldet. Also habe ich eine Karte für das Tower of Power-Konzert heute abend im Postbahnhof abzugeben. Beginn ist um 21:00 Uhr. Wer ToP noch nicht kennt, kann hier mal Probe hören.

Das Ticket würde ich abgeben mit 50% Kurzentschlossenen-Rabatt für 15 EUR. Wer also Bock hat kurz eine Mail an alex at hauser punkt net schreiben und sich heute abend mal gehörig die Ohren durchpusten lassen. Anybody?

Altdeutsch

Fürdehin wäre auch ein schönes Wort für Holgis Altdeutsch-Liste.

Freitag, Oktober 28, 2005

Weltspartag

Heute ist Weltspartag. Als Kind habe ich da früher immer brav meine gesparten Groschen zur Landesgirokasse getragen, weil es da immer Geschenke gab. Ich finde, man sollte diesen Tag mit einer kleinen Geschichte würdigen, der Geschichte des Sparschweins:

"Das Sparschwein

Jahrtausende auf dem Buckel und immer noch aktuell

Angefangen hat alles in der heutigen Türkei, 200 Jahre v. Chr. im damaligen Gebiet Priene. Die Bewohner warfen ihr Gespartes in ein Gefäß, das einem griechischen Schatztempel in Miniatur nachgebaut war und im Dach einen Einwurfschlitz für die Münzen hatte. Die Römer hingegen sammelten ihre Gold- und Silberstücke in birnenförmigen Tonkrügen. Im mittelalterlichen England stellte man Tongefäße aus einer billigen Tonmischung namens „pygg“ her. Daraus wurde die „pygg bank“ und später ein Sparschwein (pig = Schwein), das heute noch jedes Kind in England besitzt. Ausgrabungen in Deutschland förderten neben anderen Tierformen auch eindeutig als Schwein erkennbare Sparbehältnisse zutage, die auf das 13. Jahrhundert datiert werden.

Das Schwein als Glücksbringer

Als Symbol für Glück und Fruchtbarkeit war das Schwein schon früh bekannt. Im Mittelalter erhielten wandernde Studenten als Lohn für landwirtschaftliche Hilfe ein lebendes Schwein mit Wünschen für Glück und Wohlergehen. Ein Jahr später hatten sie als „Zins“ ein Vielfaches ihres ursprünglichen Lohns. So basiert auch das Märchen „Hans im Glück“ auf diesem Brauch. Die Symbolik des Schweins als Glücksbringer beruht auf dem Lebenszyklus dieses Allesfressers. Man füttert es das Jahr über mit allen möglichen Essensresten und mästet es auf diesem Weg, bis es prächtig rund ist und geschlachtet wird. So wächst der eigene Wohlstand. Im Idealfall mehren zahlreiche Ferkel das Hab und Gut zusätzlich. Der Ausdruck „sein Sparschwein schlachten“ kommt damit nicht von ungefähr. Dem Bruder aus Ton oder Plastik blüht heute dasselbe Schicksal, wenn er auch nicht immer zerschlagen, sondern nur mit einem Schlüssel den Bauch aufgeschlossen bekommt.

Der grenzenlose Siegeszug des Sparschweins

In all den Ländern, in denen es erst gemästet und dann verzehrt wird, kennt man daraus abgeleitet auch das Schwein als Sparbehältnis. Die frühen Schweinchen aus Ton wurden von den Spaniern und Italienern bei ihren Expeditionen nach Mexiko, Südamerika und in die USA mitgenommen. In Europa gelangten die Kaufleute durch ihre Handelsgeschäfte in verschiedene Länder. So erreichte das Sparschwein insbesondere Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark, England und Deutschland. Auch Menschen in Asien und in Teilen Afrikas wissen um diesen Brauch."
(via)

(bitte ablegen unter: Wissen, welches man unter Umständen bei Herrn Jauch bei der 500.000 EUR-Frage gewinnbringend einsetzen kann)

Donnerstag, Oktober 27, 2005

Mittwoch, Oktober 26, 2005

Ich muss zum Friseur

.. so ne 80er-Jahre-Gedenkfrisur müsste mir doch stehen!


Word Up!
(Bild mit ohne freundlicher Genehmigung von Amazon)

Geplatztes Date

Gestern abend war ich mit Paula verabredet. Aber sie tauchte einfach nicht auf. Keine Nachricht, nix. Stattdessen stand ich vor den unbeleuchteten und verschlossenenen Toren des Postbahnhofs und es regnete. So ein Ärger, von guten Eltern hat sie dieses Benehmen eigentlich nicht. Naja, vielleicht hatte sie sich ja einfach verlaufen.

postbahnhof

Dienstag, Oktober 25, 2005

Oberbaum City-Blues

Ick vakoofe nüscht


My blog is worth $15,807.12.
How much is your blog worth?


Macht ungefähr 1/3 Spreepiratin. Oder 1/15 Pia. Da muss ich mich noch bisserl strecken, bis ich das Ding hier verkaufen und mich zur Ruhe setzen kann . ;-)

Montag, Oktober 24, 2005

Der Grinsemann

Bei uns im Vorderhaus haben wir einen Nachbarn, den wir Grinsemann getauft haben. Entweder ist er mit einer natürlichen Endorphin-Überversorgung gesegnet oder sein Hausarzt hat im lustige Pillen verschrieben. Schon auf 10 Meter Entfernung schallt es einem "Hallooo" entgegen, hätte er keine Ohren würde das Grinsen ringsrum gehen. Natürlich grüße ich immer freundlich zurück, wenn ich an ihm vorbeilaufe habe ich aber immer das Gefühl, daß er mich spontan vor Glück umarmen möchte.

So auch letzten Samstag, er kam gerade vom Joggen zurück und transpirierte so heftig, daß seine kompletten Klamotten durchgeschwitzt waren. Und ich meine komplett. Da war kein trockenes Zipfelchen mehr an seinen hellgrauen Jogging-Anzug. Ich nahm es mit dem Motto der Pinguine "smile and wave" und beschleunigte Unmerklich meinen Gang um kurz vor fluchtartig den Hausgang zu verlassen.

Sonntag, Oktober 23, 2005

Mitfahrzentrale

Die Autobahn Tales der geschätzten Spreepiratin erinnerten mich an meine eigenen Erfahrungen mit der Mitfahrzentrale.

Damals noch im Studium und an dem dritten Semester dann auch mit dem ersten eigenen Auto gesegnet nahm ich des öfteren Leute über die Mitfahrzentrale mit. Der denkwürdigste Ritt war eine Fahrt von Stuttgart nach München. Es muß Ende Januar oder Anfang Februar gewesen sein, als wir uns am Stuttgarter Hauptbahnhof trafen. Ein Ami, zwei Russen und ich. Der Ami war auf Europareise und fand alles "awesome, dude". Die beiden Russen waren eher schweigsam, denn sie sprachen kein Wort Deutsch. Das war auch der Grund warum der eine Russe seinen Bruder dabei hatte, der mir das Benzingeld für die beiden in die Hand drückte und auf gebrochenem Deutsch zu mir meinte "Bringän Müncchhen Chauptbahnhof!" Alles klar, Sergej!

Die beiden Russen zwängten sich auf die Rückbank meines Ford Fiesta, ihre kleinen Sporttaschen nahmen sie auf den Schoß. Der Ami schwang sich auf den Beifahrersitz und wir möhrten los. Und der Ami fing an ohne Punkt und Komma zu sabbeln, was er so alles erlebt hatte und was er an Deutschland so alles geil fand, "awesome" eben. Es war jetzt aber nicht so, daß daraus eine Konversation entstehen konnte, denn jedesmal wenn ich dem Ami ob seiner Erzählungen was entgegnen wollte, quatschte er einfach weiter. Die beiden Russen verstanden eh nichts und füllten nur massiv meinen Rückspiegel aus. Ich entschloss mich also, einfach auf Durchzug zu schalten und den Ami sabbeln zu lassen.

Für alle Süddeutschlandunkundigen, der Weg von Stuttgart nach München für über die A8 und die Schwäbische Alb. Während es in Stuttgart schneefrei war, wählten wir uns bei Geislingen schon durch den Schneematsch. Das wäre nicht weiter tragisch gewesen, wenn sich just in dem Moment als er dringend benötigt worden wäre der Scheibenwischermotor das zeitliche gesegnet hätte. Die Frontscheibe setzte sich immer weiter mir Schneematsch zu und es wurde ein sehr anstrengender Halbblindflug über die Autobahn. Gelegentlich hielten wir an um die Scheibe wieder mit Schnee freizureiben und dann weiterzufahren. Dieses Procedere wiederholte sich ungefähr alle 30 km. Die Russen störte das nicht weiter, sie schauten mich nach wie vor still und leicht missvergnügt aus dem Rückspiegel an. Der Ami sabbelte weiter.

Pinkelpause machten wir irgendwo hinter Ulm. Auto abgestellt, ausgestiegen, die Russen pellten von der Rückbank meines Auto, kollektiver Klogang und weiter. Als alle wieder im Auto sassen und ich die Karre wieder anlassen wollte, ging der Anlasser nicht und die Möhre sprang nicht an. Drei Augenpaare schauten mich verwundert an. Ich wusste, woran es lag, mein Fiesta hatte immer ein Problem beim Anlassen wenn der Motor warm war. In diesem Fällen klemmte immer das Magnetventil des Anlassers. Aber dagegen gab es ein probates Mittel, ich zog den Hebel zur Motorhaubenentriegelung, kramste unter dem Fahrersitz, holte einen Hammer hervor und stieg aus. Motorhaube auf, drei kräftige Hammerschläge auf den Anlasser, Haube zu, eingestiegen, angelassen, der Motor lief. Dem Ami entfuhr nur ein "What the f***!" und dann schwieg er, wahrscheinlich mit dem Gedanken beschäftigt ob er irgendwann noch wohlbehalten in München ankommen würde.

Die Russen hingegen lachten sich scheckig ob der Anlasserszene und fingen an, mich auf russisch zuzutexten und mir irgendwelche Geschichte zu erzählen. Da der eine Russe immer was von "Moskwitsch" sabbelte, reimte ich mir zusammen, daß er von seinem Auto erzählte, was wohl mit ähnlichen Mitteln zum Funktionieren überredet werden musste wie mein Fiesta. Dabei gestikulierten sie wild auf der Rückbank und machten immer wieder die Handbewegung des Hammerschlages nach und lachten weiter.

In München angekommen trollte sich der Ami recht wortlos, wobei ich mich immer noch frage, ob ihn die Angst um seine Sicherheit in meinem Auto so sprachlos machte oder er war einfach beleidigt, daß er ob des ungeahnten Wortschwalls der Russen nicht mehr zu Wort kam. Die Russen verabschiedeten sich mit einem herzlichen Schulterklopfen und gingen vergnügt sabbelnd davon.

Langweilig war diese Fahrt gewiß nicht.

Freitag, Oktober 21, 2005

Du bist Deutschländer

"Wenn jetzt jeder von uns Deutschland ist, muss der Bundespräsident uns in Zukunft mit "Liebe Deutschländer" begrüßen?"
fragt Herr Himmelspach.

Flock

Das Schweizer Taschenmesser unter den Browsern hat das Licht der Welt erblickt. Flock ist ein auf Firefox basierender Webbrowser der eine Blog-Unterstützung (u.a. Typepad und Blogger) bietet und Online-Lesezeichen von del.icio.us nutzt. Außerdem kann Flickr direkt aus Flock heraus aufgerufen und so leicht mit Bildern bestückt werden.

Ob was taugt weiss ich noch nicht, wird heute abend getestet!

(via Golem via Pieter, Screenshots hier)

Nachtrag: Herr Lumma und der Don haben schon geflockert.

Smile and wave

Die Madagascar-Pinguine sind wieder zurück:
(Bild bei Cinestar ausgeliehen)
" Skipper, Rico, Private und Kowalski sind zurück! Erleben Sie das neueste Leinwandabenteuer der vier Pinguine aus dem Aminationshit „Madagascar“: Vor dem Knetvergnügen „Wallace & Gromit: Auf der Suche nach dem Riesenkaninchen“ (ab 6 Jahren) können Sie jetzt den neunminütigen Kurzfilm „Die Madagascar-Pinguine in vorweihnachtlicher Mission“ sehen."

Donnerstag, Oktober 20, 2005

In medias Stöckchen

Ich habe von Annabell mal wieder ein Stöckchen bekommen. Geht los:

Welches Musikinstrument wärest du gern?
Natürlich das Instrument, das ich gespielt habe: eine Trompete. Am liebsten ein Flügelhorn von Yamaha, das Teil habe ich geliebt. Beste Waffe für die Solo-Parts bei "Manteca" und "Spain".

Dein Lieblingscomic?
Tim und Struppi, Michel Vaillant

Deine definitive, absolute und kongeniale Lieblingsband?
Habe ich definitiv nicht. Ich höre sehr querbeet, aber Bands meines Vertrauens suche ich dann doch gerne mal live auf. Die Band die ich in meinem Leben am meisten live gesehen habe und von der ich (fast) alle Platten habe sind Die Fantastischen Vier.

Deine erste eigene CD?
Das war ne Maxi-CD von "I thank you" von Adeva. Gekauft bei der Lärche in Stuttgart, lange bevor ich einen CD-Player hatte. Bescheuert, aber ich hatte damals nicht die Kohle für einen CD-Player und alle meine Kumpels hatten schon einen. Durch den Kauf der CD fühlte ich mich dann pauschal zugehörig zur CD-Fraktion.

Deine erste eigene Schallplatte?
Weiss ich ehrlich gesagt nicht mehr. Einer der ersten Maxis die ich von meinem hart verdienten Taschengeld erwarb war "Walk this way" von Run DMC, B-Seite mit "My Adidas". WORD!

Die habe ich allerdings nicht mehr, weil ich sie seinerzeit mit Tim B. aka Chess Rockwell getauscht habe gegen drei original Elvis-Presley-Singles. Fairer Tausch, fand ich.

Deine Lieblingszeitschrift?
Plockmag!, Plugged

Dein liebster fiktiver Charakter?
Fällnt mir grad nix ein. Muss ich beim nächsten Geistesblitz nachtragen.

Dein Lielingsblog?
Ich fühle mich bei der Spreepiratin, bei Frau Gröner und bei Johnny sehr wohl. Aber auch bei allen anderen in meiner Blogroll anwesenden Damen und Herren.

Was ich immer sehr spannend finde ist das persönliche Kennenlernen untereinander, v.a. wenn man das jeweilige Blog schon länger gelesen hat. Bei Britt und Johnny war das erfreulicherweise schon der Fall. Anke kenne ich nur ums Eck, wie ich gerade letzten Montag beim Bierchen mit Stefan K. aus HH wieder mal feststellte. Ausserdem haben Frau Gröner und ich bereits für zwei gleiche Agenturen gearbeitet, leider nicht gleichzeitig.

Dein Lieblings-Musikvideo?
Sucht Euch eins aus.

Dein momentanes Lieblingswort?
Portalbeauftragter. Und Prozeßeigner.

23 oder 42?
Die Quersumme von 42 ist 6, 6 ist mehr als 5, daher 42.

Ich lass das Stöckchen hier mal rumliegen, wer hat Lust?

Road Rage

Motto des Tages

Das Leben ist kein Ponyhof. (Danke Andi)

Lecker Mittagessen

Karsten, der ist für Dich:

Mittwoch, Oktober 19, 2005

Fluchtbier

Der Kollege Maddula macht Wien unsicher:
Liebe Freunde!

Es darf gelacht, getrunken und gelaufen werden: Fluchtbier 05 feiert Premiere. Ein sportlicher Biermarathon entlang des Donaukanals.

Die Zutaten:
Ein Team aus 2 Personen
Ein Kasten Bier
Eine Rundstrecke von knapp 5 Kilometern

Das Ziel:
Das Team das zuerst ankommt und den Kasten Bier leer getrunken hat gewinnt.

Den exklusiven Event, den wir erst mal nach von der Elbe an die Donau geholt haben, findet am 26.10.2005 um 13 Uhr statt. Mehr findet Ihr unter www.fluchtbier.at

Einundneunzig

Computerfreiheit

Seit Ewigkeiten sitze ich arbeitenderweise wieder mal an einem Rechner, der nicht meiner ist oder auf dem ich per se keine "Administratorenrechte" habe. Fühlt sich sehr komisch an. Die lieb gewonnenen Kleinigkeiten und Programme machen für mich sehr viel aus was das "Wohlfühlgefühl" an einem Rechner ausmachen.

Man wundert sich auch über Unternehmen, die als Default-Browser immer noch den IE installiert haben und man den Sysad beknien muss, daß er einem Firefox installiert. Wie archaisch war das Leben vor 'tabbed browsing'.

Schönes Detail: der Sysad vergaß nach seiner Installationsarie die Administratorenrechte wieder umzustellen, so daß ich dann doch noch einiges an Dingen installieren konnte. Schönste Erkenntnis: Trillian als Messenger kann wirklich was. Respekt. Nicht alles an PC ist doof und stinkt.

Flashback

Da sass ich gestern radiohörend und nachhausefahrend im Auto. Mit einem Ohr bei der Musik und gedankenverlorend den Text mitsingend. Irgendwann mal das Hirn anmachend merken, was ich da gerade mitsinge: Ice Ice Baby von Vanilla Ice. Großes Entsetzen.

Noch größeres Entsetzen ob der Feststellung, daß ich den kompletten Text von vorne bis hinten mitgesungen hatte. Kann bitte jemand schlechte 90er Jahre-Songs aus mir rausfiltern? Obwohl, das gehört auch irgendwie dazu... oder?

Dienstag, Oktober 18, 2005

Vanillesmaak

Wohl dem, der seinen eigenen Prinzenrollen-Vanille-Dealer hat. Noch etwas leckeres, was die Belgier - neben den Pommes Frites - erfunden haben.

Not me

Und hier unser Beitrag zur beliebten Reihe "Jobs, die ich nicht unbedingt machen würde":

Mehr Gaga

Wahr oder nicht wahr, auf jeden Fall eine lustige Geschichte, die ich gerade gemailt bekam von Kim:

DIES IST EIN REELLER FUNKSPRUCH, DER ZWISCHEN GALIZIERN UND AMERIKANERN STATTGEFUNDEN HAT - AUFGENOMMEN VON DER FREQUENZ DES SPANISCHEN MARITIMEN NOTRUFS, CANAL 106, AN DER GALIZISCHEN KÜSTE "COSTA DE FISTERRA" - AM 16.OKTOBER 1997
(dieser Funkspruch hat wirklich stattgefunden und wurde erst im März 2005 von den spanischen Militärbehörden zur Veröffentlichung freigegeben) - alle spanischen Zeitungen haben ihn nun gedruckt und mittlerweile lacht sich ganz Spanien kaputt - viel Spaß !!!!!

Galizier
(Geräusch im Hintergrund) ....... Hier spricht A853 zu ihnen, bitte ändern sie ihren Kurs um 15 Grad nach Süden um eine Kollision zu vermeiden........Sie fahren direkt auf uns zu, Entfernung 25 nautische Meilen .........

Amerikaner
(Geräusch im Hintergrund)......Wir raten ihnen, ihren Kurs um 15 Grad nach Norden zu ändern um eine Kollision zu vermeiden.

Galizier:
Negative Antwort. Wir wiederholen: ändern sie ihren Kurs um 15 Grad nach Süden um eine Kollision zu vermeiden.

Amerikaner:
(eine andere amerikanische Stimme) Hier spricht der Kapitän eines Schiffes der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika zu ihnen. Wir beharren darauf: ändern sie sofort ihren Kurs um 15 Grad nach Norden, um eine Kollision zu vermeiden.

Galizier:
Dies sehen wir weder als machbar noch erforderlich an, wir empfehlen ihnen, ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern um eine Kollision zu vermeiden.

Amerikaner:
(stark erregter befehlerischer Ton) HIER SPRICHT DER KAPITÄN RICHARD JAMES HOWARD, KOMMANDANT DES FLUGZEUGTRÄGERS "USS LINCOLN" VON DER MARINE DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, DAS ZWEITGRÖSSTE KRIEGSSCHIFF DER NORDAMERIKANISCHEN FLOTTE. UNS GELEITEN ZWEI PANZERKREUZER, SECHS ZERSTÖRER, FÜNF KREUZSCHIFFE, VIER U- BOOTE UND MEHERE SCHIFFE DIE UNS JEDERZEIT UNTERSTÜTZEN KÖNNEN. WIR SIND IN KURSRICHTUNG PERSISCHER GOLF, UM DORT EIN MILITÄRMANÖVER VORZUBEREITEN UND IM HINBLICK AUF EINE OFFENSVE DES IRAK AUCH DURCHZUFÜHREN.

ICH RATE IHNEN NICHT ..... ICH BEFEHLE IHNEN IHREN KURS UM 15 GRAD NACH
NORDEN ZU ÄNDERN!!!!!! SOLLTEN SIE SICH NICHT DARAN HALTEN SO SEHEN WIR UNS GEZWUNGEN DIE NOTWENDIGEN SCHRITTE EINZULEITEN, DIE NOTWENDIG SIND UM DIE SICHERHEIT DIESES FLUGZEUGTRÄGERS UND AUCH DIE DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ZU GARANTIEREN. SIE SIND MITGLIED EINES ALLIERTEN STAATES, MITGLIED DER NATO UND SOMIT DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ...... BITTE GEHORCHEN SIE UNVERZÜGLICH UND GEHEN SIE UNS AUS DEM WEG !!!!!!!!!

Galizier:
Hier spricht Juan Manuel Salas Alcántara. Wir sind zwei Personen. Uns geleiten unser Hund, unser Essen, zwei Bier und ein Mann von den Kanaren, der gerade schläft. Wir haben die Unterstützung der Sender Cadena Dial von la Coruna und Kanal 106 als Maritimer Notruf. Wir fahren nirgendwo hin, da wir mit ihnen vom Festland aus reden. Wir befinden uns im Leuchtturm A-853 Finisterra an der Küste von Galizien. Wir haben eine Scheißahnung welche Stelle wir im Ranking der spanischen Leuchttürme einnehmen. Und sie können die Schritte einleiten, die sie für notwendig halten und auf die sie geil sind, um die Sicherheit ihres Scheiß-Flugzeugträgers zu garantieren, zumal er gleich gegen die Küstenfelsen Galiziens zerschellen wird, und aus diesem Grund müssen wir darauf beharren und möchten es ihnen nochmals ans Herz legen, das es das Beste, das Gesündeste und das Klügste für sie und ihre Leute ist, nämlich ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern! um eine Kollision zu vermeiden .....

Hab ich was verpasst?

Scheint so!

Freitag, Oktober 14, 2005

Jugend, revisited


Gerade entdeckt, daß auf Super RTL alte Magnum-Folgen wiederholt werden. Herrlich. Erinnert mich daran, daß ich damals meinem erstes Auto (das ich noch nicht hatte) eine "Island Hoppers"-Lackierung verpassen wollte wie dem Bus von TC.

Refererrer des Tages

Shopped To Death

I can do science, me

Brainiac ist eine herrlich bekloppte Sendung von Skyone - hierzulande gesendet auf Viva. Ein paar Jungs, die sich diese Sendung rund um durchgegknallte physikalische und anderweitige Experimente etwas zu oft angeschaut haben sind von der Institution zur Erforschung total interessanter Tatsachen, kurz IZETIT.

Durch ihre Projekte erfahren wir endlich die Antwort auf so spannende Fragen wie:

- Wie hoch ist der Haut- bzw. Fahrzeuganteil in einer Ausgabe des Playboys®?
- Wie hoch ist der Nussanteil eines Snickers® (und gibt es Schokoriegel, die ihn übertreffen)?
- Wieviel ist in einer Dose Rasierschaum?
- Katzen- und Toastphysik

Großartig, gaga und sehr erheiternd.

Gute Blogs sind wie ein schönes Wohnzimmer

... man fühlt sich in ihnen wohl, findet bequem seine Liebligs-fläz-stellung auf dem Sofa und folgt entspannt den Themen.

Bei anderen Blogs fühle ich mich wie auf dem Flur stehen gelassen, bei wieder anderen ist entweder die Wohnungstür zu oder beim Blick durch die offene Wohnungstür stelle ich fest, daß ich nicht in die Wohnung reinwill.

Donnerstag, Oktober 13, 2005

Holden Efijy





WOW!

Mehr kann ich gerade nicht sagen, ich bin zu sehr mit sabbern beschäftigt!

(mehr Bilder, mehr Text)

Let the big guys play

Legendär sind sicherlich die "Whassup!"-Spots von Budweiser sowie die daraus entstandenen Spoofs. Daran kommen die aktuellen Reebok NFL-Spots nicht ganz ran, spassig sind sie aber allemal:

Mittwoch, Oktober 12, 2005

War Robbie denn da?

Wunderte ich mich die letzten Tage doch, daß in der Presse kaum etwas über das doch leicht maue Exklusiv-Konzert von Robbie im Velodrom (wir berichteten) zu lesen war.

Das erklärt dann doch manches.

(via Herrn Knüwer)

Sexy Boys

Dienstag, Oktober 11, 2005

Unbekannte Operation

Ich habe schon lange keine Fehlermeldungen mehr gepostet:

Da könnte man doch eine neue Kampagne draus machen.
Statt "Du bist Deutschland" kommt "Ich bin Fehler".

Hunde und Babies


Es gibt zwei Dinge, die fast immer funktionieren wenn man sein Produkt auf der emotionalen Schiene positionieren will: Hunde und Babies. Am besten man nimmt beides zusammen. Geht doch.

Streetart goes Wahl - revisited


(via, via)

Montag, Oktober 10, 2005

Kyrieleis

Mir geht's ja wie dem Don

Ich fühle mich bestraft..

...wenn ich auf PC arbeiten muss und dann noch Lotus Notes als E-Mail-Client habe. Hallo? Usability? Geht's noch? Neuer Job, neue Umgebung, allet anders.

Sonntag, Oktober 09, 2005

Wohnungssurfen

WLAN ist ne feine Sache, immer wieder aufs neue. Angefangen habe ich im Arbeitszimmer, übers Esszimmer habe ich mich jetzt in die Küche gesurft. Neben dem Bloggen beobachte ich gerade meinen Toaster, der mir meine Seele (schwäbisches Stangenbackwerk) auftoastet. Nach der Seele ab ins Wohnzimmer, neben dem Fernsehkucken bisserl parallel im Netz unterwegs sein.
My Wohnung is my castle.

Samstag, Oktober 08, 2005

Fäkalcontent oder die Spritzmuster von Pinguinkot

"Prof.Dr.Dr. Victor Benno Meyer-Rochow hat sich mit den physikalischen Verh�ältnissen in Pinguinend�ärmen besch�ftigt, die es den V�ögeln erm�glichen, ihre Nester mit den charakteristischen, nun ja, Spritzmustern zu verzieren. Dank seinen Untersuchungen wissen wir nun, dass der Druck zu Beginn des Austrittsprozesses 4,6 Kilopascal betr�ägt, dann aber laut Hagen-Poiseuille-Gleichung abnimmt."
(via, bitte speichern unter unnützes aber lustiges Wissen)

Freitag, Oktober 07, 2005

Zwischenmenschliches

Die Amis und ihr Datingverhalten sind immer wieder Quell für Sonderbares: über den Datingservice Conservative Match hatte ich ja schon berichtet, gerade stolperte ich über eine Meldung bei der Tagesschau über den Bericht "Onlinepranger für fiese Frauenhelden" in dem über die Website dontdatehimgirl.com berichtet wird.
Das ist sowas wie die Schufa-Auskunft fürs Dating. Frau kann vor einer Verabredung auf der Website nachschauen, ob ihr Date bereits ein bekannter Schürzenjäger oder Beziehungsbetrüger ist.

Jetzt mal ehrlich: ich wünsche keinem die Enttäuschung, betrogen zu werden, aber nimmt das hier nicht etwas überhand? Die maximale Risikominimierung beim Kennenlernen neuer Menschen mutet mir an wie der Kauf einer Versicherungspolice. Als nächstes kommt dann das Vorlegen des polizeilichen Führungszeugnisses. Oder der Fruchtbarkeitsnachweis von Mann/Frau als Versicherung, daß man später irgendwann mal eine Familie zusammen gründen kann. Sowas will ja vor dem ersten Date auch geklärt sein!

Icon-Pornographie

Oder das Kamasutra der weissen uns blauen Kästchen? (Gefunden in einem kleinen, unschuldigen Shop-CMS)

Donnerstag, Oktober 06, 2005

SelfHealer


Mac OSX ist geil, das kann sich sogar selbst heilen. Cooles Feature, gibt's sowas bei Longhorn Vista auch?

Kinorätsel

Gerade komme ich ausm Kino zurück aus einem Film, in dem ein Auto eine nicht unwesentliche Rolle spielte. Bereits als der Vorspann lief machten meine Frau und ich lustiges Rätselraten über Autos in Filmen.

Welches der folgenden Autos könnt ihr einem Film zuordnen und wenn ja welchem:

- Ford Torino
- Mini (alt)
- Mini (neu)
- Shelby Mustang GT 500 Fastback
- Dodge Charger
- VW Käfer
- Ford Mustang GT 390
- 1968er Cadillac Fleetwood, schwarz
- Buick Roadmaster

Adjektive im Sonderangebot

Wenn Ökos saufen


Gerade gesehen auf dem Ökomarkt am Kollwitzplatz.

Mittwoch, Oktober 05, 2005

Oktoberabend

Rocket Racing League

Podracing findet nicht mehr nur bei Star Wars statt, wenn es nach Peter H. Diamandis geht, ist die Rocket Racing League die Formel 1 der Zukunft.

Dienstag, Oktober 04, 2005

Lebensgefahr!

Neulich im Kontor

Woran merkt man, daß seine Büroutensilien alt sind?

Wenn auf der Rückseite des Tackers steht: "made in West-Germany".

Plus is Evil

Den Bon hatte ich schon zerrissen, als mir diese dämonische Einkaufssumme auffiel:
Womit bewiesen wäre: Teufel kaufen bei Plus!

Montag, Oktober 03, 2005

GNU?

Aus welchem afrikanischen Staat kam wohl dieser Golf?

Hanebüchender Mist

Gestern musste ich schon zum zweiten Mal diesen neuen H&M-Spot im Kino über mich ergehen lassen Jetzt wollte ich mich über den neuen H&M-Spot auslassen, aber Herr ix war wieder mal schneller. Manno.

Bleibt dem nur hinzuzufüge, daß die Levis-Spots in dieser Richtung um einiges cooler waren (ihr wisst schon, das South-Bronx-Strassenszenario bei Nacht, in der sie nur shakespearsche Verse von sich geben). Die hätte ich mir auch gerne in der 5'30''-Fassung angeschaut, aber nicht diese gequirlte H&M-Kacke. Obwohl ich bei Werbung sehr leidensfähig bin, überkommt mich bei diesem Spot das dringende Bedürfnis, a) das Kino zu verlassen und mir draussen an der Bar noch ein Bier zu holen oder b) mir die Finger in die Ohren zu stecken und ganz laut "Lalalaaaa" vor mich hin zu singen.

Portrait in Oliv

"Was den Realismus der Ausbildung anbelangt, ist festzuhalten: Die machen sich Gedanken beim Bund. Der Oberstleutnant sagt: "Die wahrscheinlichsten Eins�ätze pr�ägen die Ausbildungslandschaft." Und betont, dass man "bei der politischen Bildung und bei der interkulturellen Kompetenz nachsetzen" mü�sse: "Zur Akzeptanz von Vegetariern, Farbigen und �ähnlichen Volksgruppen hat die Ethnologieabteilung sehr gute Ausbildungspl�äne entwickelt."
Wusste garnicht, daß Vegetarier eine Volksgruppe bilden. Mehr über Bundeswehrdeutsch und andere Absonderheiten bei Bundeswehr und NVA auf Seite 3 des heutigen Tagesspiegels.

Sonntag, Oktober 02, 2005

Notiz an mich selbst

An Wochenenden mit hohen Touristenaufkommen Mitte und Potsdamer Platz weiträumig umfahren. Kann denen jemand mal beibringen, daß auch in Berlin eine rote Ampel bedeutet, daß man stehen bleiben sollte, wenn man nicht gerade suizidgefährdet ist?

Samstag, Oktober 01, 2005

Ostsee am Samstag

Wir sind zwar mittlerweile zurück in Berlin, aber ein Bild vonner Ostsee gibts noch: