Mittwoch, August 24, 2005

Sommerstöcken aufgehoben

... bei der Spreepiratin:

Was sind die ersten Gedanken, die dir zum Thema „Sommer“ durch den Kopf schiessen?
Ich frage mich, wo er dieses Jahr geblieben ist. Kurz danach: der Geruch von Sonnenöl auf leicht verschwitzer Haut. Und: lauer Sommerabend, draußen sitzen mit Freunden und Familie, grillen, kühles Bier, quatschen über Gott und die Welt.

Wie sah ein typischer Sommerferientag deiner Kindheit aus?
Freibad. Meine Schwester und ich waren die Wasserratten schlechthin. Morgens nach dem Frühstück aufs Fahrrad und ab dafür. Wenn wir abends nicht rechtzeitig zu Hause waren rief meine Mutter den Bademeister Hubertus Beckers an und liess uns im Freibad ausrufen über die Lautsprecheranlage. Was uns dann voll peinlich war.
Und dann klar: Eis Pra in der Fussgängerzone und rumhängen an der Maf (unser Kleinstadt-Hangout) als wir älter waren.

Wenn du dich an den Kiosk in dem von dir üblicherweise besuchten Freibad zurückerinnerst, was fällt dir als Erstes ein? Mr. Freeze. Das gefärbte Wassereis in den Plastikwürsten. Nach dem Zeug haben wir auch mal eine unserer Bands benannt.

Wohin bist du in den Sommerferien gerne / häufig mit deinen Eltern in den Urlaub gefahren?
Ganz früher sind wir immer ins Ferienhaus unserer französischen Freunde an die Atlantikküste gefahren. St. Brevin-les-Pins. Wir waren irgendwas um die 6-8 Jahre alt und haben immer mit den französischen Kindern gespielt. Ging auch ohne die gleiche Sprache zu sprechen. Und zum Bäcker wurden wir morgens geschickt, mit den ersten französischen Worten, die wir gelernt hatten: "Une baguette, deux croissants."
Später, als wir älter waren fuhr meine Schwester immer zur Mädchenfreizeit und ich ins Zeltlager. Katholisch nach Geschlechtern getrennt, versteht sich.

Wo fährst du heute gerne in den Sommerurlaub? Und warum?
Eigentlich egal. Warm sollte es sein, muss aber nicht. Ich bin nicht der klassische Strandrumhänger und Sonnebrater (bis auf den letzten Urlaub in Thailand, bei dem ich in zwei Wochen acht Bücher gelesen habe). Wichtig ist mir immer, im Urlaubsland rumzukommen und was zu sehen, Leute kennenlernen.

Du hast einen freien Tag. Mitten im Sommer. Gestalte ihn, wie du möchtest. Alles ist möglich und nichts verboten. Benutze deine Phantasie und erzähle, wie dein idealer Sommertag aussehen würde
Muss grad wieder an die Atlantikküste denken, aber diesmal südlicher, bei Hossegor oder so. Am Strand spazierengehen, Wellen kucken (das könnte ich den ganzen Tag lang). Wie ein Hund ins Wasser rein und wieder rausrennen. Beachvolleyball spielen. Bischen im Schatten sitzen, ein Bierchen trinken. Frischen Fisch vom Grill essen. Lagerfeuer und Mukke aus der unkaputtbaren Boombox. Übers Leben philosophieren. Die Liebste im Arm halten und ihre vom Tage leicht salzige Haut küssen. (geiler Klischeetag, oder? Danach wär mich aber gerade voll!)

Und das Stöckchen schnell weitergeworfen an den Bloghummer und an den Wuppertal-Ingo (der hat zwar kein Blog, aber der wird dann hier gastveröffentlicht, von wegen Blogswap und so). Eines geht in die Flaschenpost, mal sehen, an welchem Strand es anspült.

2 Comments:

Anonymous brittbee said...

Mr. Freeze---schon fast vergessen. Wie großartig, wenn man so lange gesaugt hatte, dass keine Farbe mehr drin war.

2:05 nachm.  
Blogger sirstick said...

Am liebsten bei Geschmacksrichtung Cola!

2:11 nachm.  

Kommentar veröffentlichen

<< Home