Dienstag, August 30, 2005

Böses RSS-Dingens


Nein, das ist keine Fieberkurve sondern der Verlauf der RSS-Abos dieses Blogs. Ein bischen wundert mich die Sprunghaftigkeit der Entwicklung. Der Peak in der Mitte der ein bischen nach Pillermann aussieht kam durch diese Verlinkung von Johnny, da haben einige den Feed abonniert. Und was passiert? Ich poste einen Tag lang nix, und fliege bei über 70% wieder aus dem Feedreader.

Bin da nicht böse drüber, verwundern tut es mich doch, da es den Anschein erweckt, daß die Frequenz und nicht der Inhalt ausschlaggebend ist. In meinem Feedreader tummeln sich mittlerweile auch die verschiedensten Blogfeeds, bei einigen tut sich ein-, zweimal im Monat was und ich freu mich drüber. Andere werden mal ein zwei Wochen angetestet, um dann eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung oder eine Räumungsklage zu bekommen. Wieder andere stehen nicht im Feedreader, die lese ich alle paar Wochen mal, wenn ich auf Surftour bin. Oder in der Stimmung dazu (Frau Modeste ist ein gutes Beispiel hierfür).

Manche wurden auch aus dem Feedreader verbannt, weil zu viele Posts kamen. Das hat mich schlichtweg angestrengt, Gizmodo und Engadget zum Beispiel. Bei 30 Posts am Tag wird mir selbst das Überfliegen der Headlines too much. Störend finde ich auch, wenn der Feed nur die Headlines, aber keine Abstracts liefert (wie bei SpON beispielsweise).

RSS wird von einigen sehr kritisch gesehen, weil es zum "Schnellficker-Lese-Konsum" verleitet. Ich finds praktisch, wenn man sehen will, was so abgeht bei den Blogs seines Gefallens. Kurze Artikel lese ich meistens im Feedreader direkt, längere oder anspruchsvollere im jeweiligen Blog selber. Da zählt dann auch das Gesamterlebnis, wenn man es in voller Pracht im Originalkontext liest.

1 Comments:

Blogger okilee said...

"Schnellficker-Lese-Konsum" geile Wortschöpfung :-). Wie auch immer zurück zum Thema.

Habe auch jede Menge Blogs abonniert die sich alle Wochen mal erneuern. Find das nicht schlimm, freu mich wie du dann über einen neuen Eintrag.

Aber ich glaube da sind wir weit und breit ziemlich alleine. Die Frequenz ist wohl doch entscheidend.

12:22 vorm.  

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