Dienstag, Mai 31, 2005

Ich kommentier' das nicht!

I am nerdier than 53% of all people. Are you nerdier? Click here to find out!

Montag, Mai 30, 2005

Star Wars III

Komme gerade aus dem Kino zurück und bin um eine wichtige Erkenntnis schlauer. Unser Pfarrer, der meine Frau und mich vor 5 Jahren getraut hat, sieht genauso aus wie Obi Wan Kenobi! Großartig!

Nachtrag: Hier nun der Bildbeweis:

Weisse Flecken auf der Landkarte

Wie Eure persönliche Weltkarte mit den von Euch besuchten Ländern aussieht, könnt ihr hier ausprobieren.

Meine persönliche Karte schaut folgendermassen aus:



Demnach habe ich 23 Länder oder 10% unseren kleinen blauen Planeten besucht. Da habe ich ja noch einiges vor in meinem Leben, wenn ich die restlichen weissen Flecken in rot umfärben will.

(Link gefunden bei Annabell)

Bildergeschichte

Weil es so schön war hier eine kleine Bildergeschichte meines Ausflugs in die Heimat letzte Woche:

















Video Shooting mit The BossHoss

Support your local Country Band:
nächste Woche drehen die Jungs ihr neues Video hier in Berlin.
Unter anderem wird es eine Open Air Party geben, bei der sie gerne viele echte Fans dabei hätten.
Der Dreh hierfür wird am Dienstag, 31. Mai, zwischen 16:00 Uhr und 21:00 Uhr stattfinden.
Wer Zeit und Lust hat, sollte sich gleich anmelden.

Und wer dann noch nicht genug hat, kann sich die Jungs am Mittwoch, den 1. Juni im Frannz Club in der Kulturbrauerei reintun. Yeehaw!

Freitag, Mai 27, 2005

Nebenbeschäftigung

Entlarvt, Herr Lumma ist im wahren Leben nicht nur Blogger, sondern Autotuner:



Gesehen auf der Tuningworld Bodensee, Home of Proleten und Girls mit Arschgeweih. Und um allen Klischees gerecht zu werden: ja, hier räkeln sich Bräute auf Motorhauben....



By the way, ich war heute wirklich nur geschäftlich hier! Ehrlich!!!

Donnerstag, Mai 26, 2005

Hipster Bingo

Hipster Bingo ist ein Spiel, daß in Berlin-Mitte schnell zu Ende gespielt ist, trotzdem sehr spassig:



Schön auch die Variante, die Sascha vor ein paar Jahren mit Freunden auf dem Alexanderplatz veranstaltete: Touristenbingo (Typ mit Kamera vor Bauch, Hawaiihemd, dicke amerikanische Touristen mit Arsch frisst Shorts...).

(gesehen bei Malte der das beim supatyp gefunden hat)

Können Sie auch altweiß? Oder die Kunst einen Pitch durchzuführen.

... ist der Titel eines großartigen Artikels von Paul Apostolou im Kampagnenstart - dem frisch gestarteten Weblogs meiner alten Kollegen von Elephant Seven.
Das Blog ist eine gute Mischung zwischen Eigenmeldungen über e7 und allgemeinen Themen von Marke & Design bis hin zum E-Business. Ich bin gespannt auf die nächsten Artikel!

Mittwoch, Mai 25, 2005

Studie: Zwei Drittel der Onliner nutzen digitale Musik

"Ein Großteil der europäischen Internet-Nutzer hat Erfahrung mit digitaler Musik. Die wichtigste Quelle für digitale Musik sind allerdings gerippte CDs und nicht das Internet.

Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Berlecon unter 4852 Onlinern hervor. Demnach nutzen 69 Prozent der Befragten ihren Computer und 40 Prozent MP3-Player zum Abspielen oder Speichern digitaler Musik. Die Umfrageergebnisse unterstreichen aber auch, dass Musik im Internet die Marketing-Aktivitäten von Musikern und ihren Labels hervorragend unterstützen kann: 64 Prozent derjenigen, die im Internet neue Musik entdeckt haben, kauften anschließend eine CD des Künstlers, 16 Prozent erwarben weitere digitale Musik des Interpreten.

Die Befragung zeigt weiter, dass die Nutzer bisher kaum über Nutzungsbeschränkungen und den Einsatz von DRM-Technologien in Online Music Stores informiert sind. Die Folge sind Verwirrung und Verärgerung, wenn technische Beschränkungen sie daran hindern, Musik auf CD zu brennen, zu tauschen oder auf unterschiedlichen Geräten zu hören. Der Report belegt, dass digitale Musik im Internet sehr zur Vermarktung neuer Musik geeignet ist."

Gerade bei eMarket gelesen. Letzterer Absatz verwundert nicht wirklich, so ist man es doch gewohnt, seine Musik - egal in welcher Darreichungsform sie bisher kam oder in Zukunft kommen wird - für sich zu nutzen in welcher Form auch immer. Daß die Qualität der Kopien dank digitaler Technik nun immer besser wird, kann nicht der Grund sein, restriktives Rechtemanagement zu forcieren. Und daß das Internet ein perfektes Verbreitungsmedium ist, wissen wir nicht erst seit Tim Renner und Motor FM. Aber die Majors müssen sich ja immer erst mit Händen und Füßen wehren, wenn Ihnen selber keine neuen Ideen zur Erweiterung oder Verlagerung Ihrer Wertschöpfungskette kommen.

Universelles Leben?

Gestern, auf einer Plakatwand in Frankfurt-Rödelheim:



Abgelegt in der Kategorie "Dinge, die ich nicht verstehen muß!"

Beobachtungen im Zug

Gestern in Frankfurt gewesen. Da ich genug zu schreiben hatte, habe ich mal wieder den Zug genommen, morgens hin, abends zurück.



So ein Tag geht am Zugpersonal auch nicht spurlos vorüber, so wurden die Durchsagen immer bockloser und monotoner: *nölige Stimme in einer Tonlage* "NächsterhaltGöttingensiehabenAnschlussanden RegionalexpressdreisechssechneunRichtungErfurtAbfahrteinundzwanzig UhrsiebenabGleisacht..." Warum haben Sie den unbedingt Prinz Valium ans Mikro gelassen? Das Sicherheitsballett im Flugzeug wird da noch ansprechender präsentiert.

Lustig ist aber auch Leute beobachten, im Zug hat man da ja genug Zeit. So saß schräg gegenüber ein langer, schlaksiger Typ, ich nenn ihn einfach mal Physikstudent. Der hat mich in Ordnungs-Spiessigkeit um Längen geschlagen, und Leute, die mich kennen, wissen wie schwer das ist.
Er las parallel in zwei Lehrbüchern, die parallel zur Tischkante akkurat nebeneinander lagen. Seine metallene Stiftebox lag im rechten Winkel ausgerichtet über den Büchern. Needless to say, daß alle Stifte fein säuberlich gespitzt waren. Er las also in seinen Büchern und markierte die für ihn wichtigen Stellen mit einem roten Buntstift, natürlich unter Zuhilfenahme eines Geodreiecks, welches er mit chirurgischer Präzision mit seinen langen, dünnen Fingern über die Buchseiten führte. Großes Kino (Vielleicht hat er Stackenblochen erfunden?).
Komischerweise hat er fast jeden Satz angestrichen, so daß eine gelesene Seite von roten Unterstreichungen nur so strotzte (man erinnere sich an den TV-Spot vom Handelsblatt). Hätte er doch nur die Stellen angestrichen, die unwichtig waren. Das wäre weniger Arbeit gewesen.

Strafe oder Segen?

Matt Groening hat seine beiden Söhne doch tatsächlich Homer und Abe genannt (gestern gelesen in Galore). Ob sie ihn dafür irgendwann hassen werden?

Montag, Mai 23, 2005

Song des Tages

"Hate It or Love It (G Unit Remix)" von 50 Cent. Den Typen finde ich eigentlich abgrundtief scheisse ziemlich Panne aber der Flow bei "Hate It or Love It" kann wirklich was.

Zweitbester Song des Tages: "Human Nature" in der Version von Miles Davis von seinem 89er Album "The Gate of Heaven (Miles In Paris)". Geile 16:29 Minuten. Believe me!

Keynote

Ich brauche ja immer Anlässe um neue Sachen auszuprobieren. Zumindest bei Software. Und da ich Freitag einen Vortrag halten muß über Onlinekommunikation hielt ich das für einen geeigneten Moment, mich von Powerpoint zu verabschieden und mich mal mit Keynote 2 zu bespaßen. Nach etwas RTFM ging das eigentlich ganz intuitiv und ich habe mich relativ schnell gefragt, warum Powerpoint so ein überfrachtetes Programm ist. Zeug, das eh keiner braucht.

Nach einer Stunde hatte ich meine Präsentationsvorlage von .ppt auf .key umgebaut und die Vorlagenverwaltung ist um einiges smarter und schneller. Aber das geilste ist echt der Folienübergang "Würfel". Ich muss da morgen mal ein Musterbeispiel bauen und das als .swf ausspielen ( ja, auch das geht mit Keynote) und stelle das hier rein. Dann könnt ihr euch zusammen mit mir freuen.

Und da ich bislang nur an der Oberfläche gekratzt habe, ergeben sich morgen vielleicht noch ganz neue tolle Erkenntnisse. Stay tuned und Grüße aus der Mac-Nerd-Abteilung.

Fundstücke aus Dresden

Es war wieder ein sehr ergiebiges Wochenende:








In Freital herrscht Wäschemangel, sollte man da eine Herrenboutique eröffnen?


Gewinnt sicherlich den Wettbewerb "komischster Ortsname Deutschlands", gefolgt von Delitzsch und Kotzbach.


"Ich bin der Picknicker, jeder weiss mann..!"

Star Wars Racing

Daß das Red Bull Team am Wochenende beim Grand Prix von Monaco ihre Fahrzeuge auf Star Wars umlackiert hatte, war jetzt nicht so spektakulär, aber daß die Boxencrew in Sturmtruppen-Helmen arbeitete und der Lollipopmann als Darth Vader kostümiert war, fand ich großes Tennis:

Freitag, Mai 20, 2005

Ich habe mein Lebensziel erreicht

Für einen Schwaben kann es nichts schöneres im Leben geben, höhere Weihen gibt es nicht: mein Blog ist bei der Google-Suche zum Stichwort "Kehrwoche - Schilder" der allererste Eintrag:



Es gibt doch einen Gott!

Verzweifelte Prominentenkinder...

... oder "Papi, ich brauchte das Geld, wirklich!"

Anders kann ich mir das hier nicht erklären.

(Gefunden bei Jugendsuende)

Was ist denn jetzt schon wieder...



Danke für diesen aufschlussreichen Hinweis. Das mache ich jetzt im nächsten Kundentelefonat auch so: "Ihr Gesprächspartner musste das Telefonat aufgrund eines unbekannten Fehlers beenden."

Mittwoch, Mai 18, 2005

Betrunkene Kakadus?

Lieber Reini,

welchen Zusammenhang ein betrunkener Kakadu mit einer Kosmetikmarke hat, musst Du mir nochmal erklären:
"Unsere neue tropische Kosmetikmarke Drunken Cockatoo (www.drunkencockatoo.com) hat am Dienstag nun ihren Marktstart und schon jetzt sind Verkäufe und Klick-Raten höher als erwartet. Dabei setzt die Werbung auch erst ab Dienstag ein. Wir gönnen uns sogar ein paar Schaltungen bei Desperate Housewifes (rund 50 Tsd €, uiui) und Sex in the City. (Toll, daß man dank Intranet sofort am nächsten Tag sehen kann was das gebracht hat......)

Mit der Drunken Cockatoo GmbH haben wir damit unser erstes echtes "Marken-Baby" in unserem "Marken-Brutkasten" ausgebrütet und in Aufzucht. Wobei unsere Umsatzziele für das erste Geschäfts-Jahr bereits die sind, die kleine Kosmetik-Unternehmen nicht mal in 20 Jahren erreicht haben.......

Weitere Marken-Babys sollen folgen und sind teilweise auch schon im Anmarsch. Und das braucht engagierte, kompetente, lernwillige Marken-Fans.

Es könnte ja sein, daß es Dir Spaß macht einem jungen Unternehmen für Marken-Coups etwas unter die Arme greifen, dann wäre es toll wenn Du uns, die "reinhards. integrated branding GmbH & Co KG" (www.reinhards.org) und natürlich Drunken Cockatoo an muntere, lebensfreudige Menschen und Professionals weiterempfehlen würdest.......... dank Internet kann da ja schnell aus lockerem Geschnacke ein handfester Kontakt werden.

Wie Ihr wißt vergesse ich nie, wo ein bißchen Rückenwind hergekommen ist, schon jetzt sammle ich fleißig für ein munteres Fest, mit heißer Musik und tropischen Cocktails.

Danke, danke, herzlichste Grüße und: be tropical! Reini"

... aber tropische Cocktails klingen gut. Vergiß also die Einladung nicht... ;-)

Universalbestelltext

Heute vormittag in der Waschanlage: "Einmal mit allem, bitte!"

Vorhin bei der Dönerbude: "Einmal mit allem, bitte!"

Sonntag, Mai 15, 2005

Fanta 4 im U-Bahn-Schacht

Gestern Abend im U-Bahn-Schacht der U3 unterm Potsdamer Platz:









Toyota bringt mit dem neuen Aygo ein Auto für junge Leute raus und solche, die sich dafür halten noch so fühlen. Also nix wie ein paar Musiker eingepackt und eine Konzerttour für und mit dem Aygo gemacht, heißt dann ja auch Aygo City Tour. Es traten auf Jansen & Kowalski mit Support von Moabeat, die Fantastischen Vier und als ob das nicht genug gewesen wäre auch noch die Turntablerocker.

Fazit: So muss es sein, reingehen, Vorgruppe legt gut vor, kurze Umbaupause und dann eines der besten F4-Konzerte, die ich gesehen habe. Spaß in Tüten für die Jungs auf der Bühne und das ungefähr tausendköpfige Publikum. Spaß, der direkt ins Hirn geht. Glücklich und breit grinsend gings nach Haus.

Schlechte Verlierer

Wort zum Sonntag

"Es gibt drei Typen von Männern. Der erste lernt aus Büchern. Der zweite lernt aus Beobachtung. Und der dritte muß einfach gegen den elektrischen Zaun pinkeln." - Laura Schlesinger, amerikanische Psychologin
;-))))

Freitag, Mai 13, 2005

Lava-Lava!

Beim Recherchieren für ein aktuelles Projekt welches mit Lava zu tun hat, bin ich wieder auf eine meiner Lieblings-Zeichentrickserien gestossen: Lava-Lava!



Als Gemeinschaftsproduktion von Canal +, Les Films du Triangle, EVA, Pro7 und Premiere waren die sehr sinnfreien und skurrilen Kurzfilme 1994/95 im Nachtprogramm von Pro7 zu sehen. Produziert wurden sie von Fédéderico Vitalo und Jerome Vitiello, die Titelmusik wurde gespielt von Arturo Sandoval, dem kubanischen Trompeter mit dem Atomkraftwerk in der Lunge.

Leider ist im Netz sehr wenig über die Serie und ihre Macher zu finden, ausser einem Episode Guide und einer Kurzbeschreibung war leider nicht viel zu finden. Bei Amazon werden die Videos nicht mehr geführt und es warten auch schon diverse Leute auf Gebrauchtangebote.

Schade, ich hätte mir die Filme zu gerne mal wieder angesehen. Von Euch hat nicht zufällig einer zu Hause die Videos rumstehen?

Grosses Tennis

Gerade bei Holgi gelesen:
"Dabei konnte ich aber wiederum amüsiert die auf einer Spanien-/Lateinamerika-Veranstaltung unvermeidlichen, enthemmten Sozialpädagoginnen in stilistisch fragwürdigen Gewändern und mit nach unten gerichteten Mundwinkeln beobachten, die aus irgendeinem Grund noch nicht mitbekommen haben, dass der Spanier keine deutsche Frau mehr heiraten muss, um hier leben zu können und sich aber - bei aller Liebe - dann doch nicht nach vorne trauen, um mit leicht ausgebreiteten Armen das zu tun, was sie 'Tanzen' nennen."
Besser hätte ich es nicht ausdrücken können! Hihi!

Donnerstag, Mai 12, 2005

BMW Betriebssystem



(Via ams)

Koinzidenz

Club Volt: Herrjeh (danke Malte für diesen Lesetipp):
"Wenn dabei die von den Verlagscontrollern wegrationalisierte Qualitätskontrolle ins Nachfeld der Veröffentlichung verlegt wird, so ist das oft peinlich. Aber es wird auf lange Sicht der Qualität unserer Medien eher nützen als schaden."

Tagesspiegel Online : Medien:
"Ein besonders gutes Beispiel, wie die Medienmaschinerie funktioniert, geben die Medien am Wochenende und montags. An diesen Tagen erscheinen die meisten Falschmeldungen, sagte Hans Leyendecker, Journalist der Sueddeutschen Zeitung, bei einer Podiumsdiskussion. Meldungen, die Wochen, gar Monate alt sind, werden als neu verkauft, vermeintlich Exklusives erweist sich als Ente, noch bevor die Zeitung am Kiosk ausliegt. Und Äußerungen irgendwelcher Hinterbänkler werden verbreitet, die werktags kaum eine Chance hätten, überhaupt nur angehört zu werden. "

Entschuldigung

Mittwoch, Mai 11, 2005

Tool Time

Wir haben gerade in unserem Besprechungsraum zwei Lack Regale montiert, was naturgemäß mit einigen Bohrlöchern einher geht.

Florian - eigentlich Grafiker, aber als Zivi mal Hausmeister gewesen - gab mir folgenden tollen Tip: wenn man einen geöffneten Briefumschlag unter das geplante Bohrloch klebt, geht die meiste Staub-Sauerei direkt in den Umschlag und nicht auf den Boden.



Was soll ich sagen: es hat großartig funktioniert. Dafür verzeih' ich Florian auch, daß er sich vorhin über meine Kikeriki-Mucke beschwert hat.

Musik-Krise

Es gibt Tage, da nervt mich meine komplette Musiksammlung. Heute ist wieder so einer. Aber gottseidank findet sich meistens immer wieder was Unkonventionelles, was die musikalischen Geschmacksnerven rebootet:

Corporate Blogging und wann ist Blogging Journalismus

Dieses Thema kam am Montag ebenfalls kurz zur Sprache, in Deutschland sind mir bislang nur peinliche Gehversuche diesbezüglich bekannt. Beim Blick über den großen Teich bin ich über diese Diskussion bei The Huffington Post gestolpert.

Ein paar Auszüge:
save_the_rustbelt schreibt: "Probably has something to do with SEC regulations, too much danger of inadvertantly saying something the lawyers will pounce on."

Gerade in den USA ist Unternehmenskommunikation sehr sensibel, ein mal Niesen und dein Aktienkurs hat Grippe. Daher denke ich nicht, daß man sich als Unternehmen mit einem Blog einen weiteren Kommunikationskanal aufmachen wird, es sei denn, die konstruktive Auseinandersetzung mit Problemen und Wünschen aller Anspruchnehmer an das Unternehmen ist fest verankerter Teil der Unternehmenskultur. Das ein äußerlich so hip und offen wirkendes Unternehmen wie Apple sehr schwer mit dem Thema Fan-Blogs tut, zeigt die Schere zwischen offener Diskussionskultur und Geheimhaltung unternehmerischer Entwicklungen.
Ronald Ayers schreibt: "The GM FastLane Blog was created by John Lutz, who I believe is the CEO of GM. That blog breaks new ground by accepting negative comments about GM products, with no censorship. Indeed, Lutz responds to those comments in his posts."

Wenn dem so ist (was ich noch nicht gecheckt habe) dann wäre das das Musterbeispiel für Corporate Blogging.
Karen schreibt: "Blog entries are difficult to shred when it all hits the fan."

Nothing to add to that... ;-)

Aber nochmal zurück zum Thema Apple. In dem oben erwähnten Bericht bei tagesschau.de finde ich zwei Passagen sehr interessant:
"So könnte ein kalifornisches Berufungsgericht entscheiden, was Journalisten und Medienwissenschaftler derzeit hitzig diskutieren: Wo hören private Weblogs auf, wo fängt Journalismus an? In der ersten Instanz hatte sich Richter James Kleinberg klar auf Apples Seite gestellt: Egal ob Blogger oder Journalist, die Veröffentlichung der Firmenunterlagen wäre niemandem erlaubt gewesen. Trotz aller Fan-Neugier: "Interesse in der Öffentlichkeit ist nicht das gleiche wie öffentliches Interesse", schrieb Kleinberg den Bloggern ins Stammbuch. Schließlich hätten die Insider-Informationen hier nicht etwa geholfen, Umweltschäden oder Gesundheitsrisiken aufzudecken."

Auf jeden Fall respektiere ich Apples Anspruch auf Geheimhaltung ihrer Produktentwicklungen, aber der Umstand, daß die in den Fan-Blogs veröffentlichten Neuheiten aller Wahrscheinlichkeit nach von Mitarbeitern aus dem Unternehmen den Bloggern zugespielt wurde, zeigt das ursprüngliche Problem: Apple muß hier erstmal vor der eigenen Türe kehren und die Informationsherausgabe bei den eigenen Angestellten unterbinden. Schwierigerer Part, einfacher ist da die Klage gegen die Blogbetreiber.
Aber auf die Frage wo private Weblogs aufhören und wo Journalismus anfängt, habe ich noch keine Antwort. In der grundsätzlichen Tätigkeit (Themenrecherche, Verfassen von Artikeln und publizieren) sind sie sich gleich - wenngleich auf verschiedener professioneller Ebene. Ist es dann Journalismus, wenn es im Auftrag einer Publikation stattfindet? Oder ist es dann Journalismus, wenn hinter der Publikation eine Gewinnerzielungsabsicht - materieller oder immaterieller Art (Imagegewinn) steht?

Nochmals zurück zum Thema Apple:
"Auf jeden Fall noch einmal Wirbel um Apple, Weblogs und die Meinungsfreiheit: Der vom Magazin "Wired" befragte US-Soziologe Gary Fine argwöhnt sogar, dass Apple das nicht ungelegen kommt: "Bei einem Gerücht bekommt eine Firma zwei Mal Aufmerksamkeit: Erst durch das Gerücht, dann durch die offizielle Ankündigung einer Neuheit." Vielleicht wollte Apple mit dem Prozess gar ein drittes Mal Aufmerksamkeit auf sich lenken, so Fines gewagte These. So oder so ist Apple nicht allein - auch Microsoft geht momentan gegen einige Websites vor, die angebliche Produktneuheiten ankündigen."

Also doch kühle Berechnung? Ich zweifel ja hier auch an der Aussage "Besser negative PR als gar keine PR". Meiner Meinung nach hat Apple immer versucht, sich ein offenes und liberales Image zu geben und dies auch streckenweise glaubhaft verkörpert. Dieser Gerichtsstreit ist für meine Wahrnehmung des Unternehmens daher eher kontraproduktiv.
(Ob sich jetzt mein Powerbook nach dem Schreiben dieser Zeilen selber zerstört?)

Auf, auf in die Diskussion!

Dienstag, Mai 10, 2005

Stars uncensored

Hollywood-Stars schreiben Tagebuch im Internet

Mehr als 300 Berühmtheiten aus Film, Fernsehen, Politik und Medien wollen sich künftig mit Kommentaren zu aktuellen Ereignissen im Internet äußern. Die amerikanische Publizistin Arianna Huffington hat unter http://www.huffingtonpost.com eine Webseite eröffnet, auf der Prominente zu Wort kommen sollen. Warren Beatty und Diane Keaton wollen bei dem Online-Tagebuch ebenso mitmachen wie der Komödiant Mike Nichols und die Talkshow-Gastgeberin Ellen DeGeneres. Für den Regisseur und Schauspieler Beatty ist der größte Anreiz, dass die Autoren in Huffingtons Weblog 'nicht fürchten müssen, überarbeitet oder gar wegen ihrer Ansichten gefeuert zu werden'. Huffington stelle ein Forum bereit, das keinem der großen Verlagshäuser gehöre, betonte Beatty gegenüber der 'Washington Post'. Talkmasterin DeGeneres, die in dem Film 'Findet Nemo' der Fischfrau Dori mit dem notorisch schlechten Gedächtnis ihre Stimme leiht, hat bereits ihren ersten Beitrag geleistet: Sie ruft zum Schutz der Wildpferde in Amerika auf, die trotz einer Schutzregelung durch den US-Kongress immer wieder gefangen und ihrer Aussage nach zu Hundefutter verarbeitet werden.

Lese ich gerade im e-Market-Newsletter. Schöner Nachtrag auch zur Blue Moon Diskussionsrunde gestern zum Stichwort journalistische Freiheit und Druck von Auftraggebern respektive Werbekunden.

VàLL1UM ClALLìS ViAGGRÀ

Ich bin genervt.

Warum schafft es mein Mailprogramm nicht mehr so sauber wie früher, die Fraktion der Penisverlängerungs- Brustvergrößerungs-, Orgasmusauswurfsvergrößerungs-Mails aussen vor zu halten? Muss seit ein paar Wochen immer stärker manuell nachbessern - die Mailregeln, that is.

Ich würde gerne ein "t" kaufen

... und lösen:



(gefunden im iTunes Music Store)

Prominenz im Haus

Gerade hatten wir einen Interessenten hier für den zu vermietenden Arbeitsplatz in unserer Bürogemeinschaft: Uwe Buschkötter. Als er gestern deswegen anrief, kam mir der Name schon bekannt vor. Beim nachgegoogeln erfuhr ich, daß er schon bei der 72er Olympiade in München dabei war und die offizielle Einmarschmusik komponiert hatte. Na, wenn das nix ist. Einziehen wird er bei uns allerdings nicht, er bräuchte mehr Platz für seine Akten.

Fritz Blue Moon Blog

Wer gestern abend den Blue Moon zum Thema Blog verpasst hat findet ein schönes Protokoll mit den ganzen erwöhnten Links bei Treehuggin' pussy.

Sehr nett sind auch die Kommentare hier und hier und im Fritz Forum, die sich parallel an der Sendung entlanghangelten.

Selber bin ich telefonisch auch zum Zug gekommen. Ich hör es mir grad nochmal an, sehr komisch, wenn man sich selber im Radio hört. Erste Erkenntnis: ich bin mein schwäbisch noch nicht immer ganz losgeworden. Zweite Erkenntnis: ich wollt eigentlich ganz andere Dinge loswerden, als ich es dann losgeworden bin.

Großartig: Johnny's Musik-Analogien wie
"Schreiben und Journalismus ist wie Queen und Supertramp in den 70er Jahren."

Die Sendung war ein bunter Strauss an Diskussionen um das Thema Blog, angefangen von Basisfragen "wie mache ich mein eigenes Blog" bis hin zu Jörgs Technik-Ausführungen zu Wordpress und Serendipidity. Es war interessant, eben auch diese unsortierte Bandbreite zu hören, von sinnfreien Ansätzen wie Modeste ihr Blog selber bezeichnet bis zur teilweise verkrampften Diskussion mit Oliver aus Zehlendorf über journalistische Intentionen und Auswirkungen des Bloggens.

Johnny vermisste die Metaebene in den Diskussionen, dazu war meiner Meinung aber das Thema aber nicht spezifisch genug etabliert. Für den nächsten Blue Moon in vier Wochen sollte man das Thema eingrenzen und vielleicht nur über die medienpolitischen Auswirkungen von Blogs reden und nicht über die FAQ's des "Wie fange ich mit dem Bloggen an."

Nachtrag: Der Vollständigkeit halber hier noch die Reflexionen von Modeste und Spreeblick.

Montag, Mai 09, 2005

Bloggers Monday

Gerade bei heise online die bloggersche Wochenendzusammenfassung gelesen, nachdem in Berlin die Blogmich stattfand und in Wiesbaden Medienexperten bei "Blogs & Co." zwei Tage lang diskutierten, ob "Blogs mehr sind als "Katzencontent" und Tagebücher für die Clique".

Dazu passend heute abend auf Radio Fritz im Blue Moon ab 22:00 Uhr mit dem Thema "Die Welt ist klein":
"Eine Reise durch Klein-Bloggersdorf Weblogs sind zwar schon lange aus der digitalen Nische herausgetreten, der breiten Masse der User aber immer noch viel zu unbekannt.
Heute Abend wollen wir besprechen, wer was wo bloggt, wer was wo liest oder lesen will, ob und inwieweit Weblogs eine Alternative zu klassischen Medien sein könnten. Zu Gast im Studio Modeste, Johnny und Don Alphonso."

Na dann ab ans Radio.

Hightech-Rasur

Für Männer, die Ihre Frauen bislang immer um ihre schicken Schminkköfferchen beneidet haben, kommt nun das passende Körperpflege-Accessoire-Köfferchen:



Dieses Ungetüm habe ich gerade beim Karstadt am Hermannplatz gesehen. Welcher gedopte Produktentwickler hat sich das bitte ausgedacht? Dieser Haarschneider wird sogar mit einem Handbuch auf CD-ROM geliefert.

Muß ich dazu auch einen Treiber auf meinem Rechner installieren? Ist der Haarschneider denn Mac-kompatibel? Ich bin verwirrt.

Sonntag, Mai 08, 2005

Geiler Himmel heute

Der heutige Wechsel zwischen Regen, Sonne und allem möglichen zwischendrin hat auf jeden Fall großes Wolkenkino hervorgebracht:

Samstag, Mai 07, 2005

Rennfieber

Warum habe ich nur das Gefühl, dass ich vor dieser Seite die Nacht verbringen werde? Und das nicht erst seit Gran Turismo 4....







Muß mir eine Ausrede für meine Frau einfallen lassen.....

Freitag, Mai 06, 2005

Messing around with Google Bildsuche

Gro�er Spa�:
- Guess-the-google
- Montage-a-google

(Gefunden �übers Aperto Blog)

I heart Huckabees

Gestern abend "I heart Huckabees" im Presse-Screening gesehen. Unglaublich geiler Film, der als "existentielle Komödie" eine sehr skurrile Geschichte um einen Umweltschützer, den Marketingdirektor des Kaufhauses Huckabees, einen Feuerwehrmann und existentielle Detektive strickt.

Schaut ihn Euch an, Filmstart ist am 12. Mai! Mehr Infos in der Kritik bei Filmstarts.de und auf der offiziellen Film-Website, den Trailer gibt's bei Apple.

Mittwoch, Mai 04, 2005

Designmai

Heute abend gehts los mit dem DESIGNMAI BERLIN 2005. Spannende Ausstellungen und Veranstaltungen verspricht das Programm auch wieder dieses Jahr, so go check it out!

Filmkulisse


Dienstag, Mai 03, 2005

3, 2, 1,

Regen an!

Nachtrag: 17:55 Uhr: Regen aus!

Eine "Farce" für 46 Millionen Wahlberechtigte?

Anzeigen, Briefe, Plakat- und TV-Kampagne. Die ganzen letzten Tage und Wochen ist das Thema Sozialwahl omnipräsent.



Und eigentlich wollte ich hier neben der offiziellen Version, dem abwägen von Pro und Contra, die Meinungen der Gewerkschaften und der Presse würdigen, aber ich habe mich dann doch entschlossen, es kurz zu machen:

Die ganze Kampagne ist so unterirdisch wie die Sozialwahl selber, Millionen von Steuergeldern werden hier investiert, um dem Bürger zu bewegen, seine Vertreter in den Gremien der BfA und den Ersatzkassen zu wählen, deren Einfluß de facto minimal ist. Pseudodemokratische Augenwischerei.

Rauchverbot für Autofahrer

Heute morgen in den Nachrichten gehört und jetzt gerade bei SpOn gelesen: Politiker fordern ein Rauchverbot für Autofahrer.

Was kommt als nächstes? Essen und Trinken im Auto verboten? Reden Sie nicht mit dem Fahrer oder Beifahrer? Die Mitnahme von Kindern in Autos ist verboten, da sie den Fahrer zu sehr vom Verkehrsgeschehen ablenken?

Liebe Politiker, hört auf, das Volk so kleingeistig bevormunden zu wollen. Nicht durch Verbote sondern durch Förderung eines gemeinschaftlichen Bewusstseins bekommt man sowas in den Griff. Wenn ich mir das alltägliche Verkehrsgeschehen auf dem Weg zur Arbeit anschaue, so wäre es schon sehr unfallmindernd, wenn die Leute sich daran gewöhnen würden, vor einem Spurwechsel einfach mal den Blinker zu setzen, damit die anderen Verkehrsteilnehmer das Verhalten antizipieren können. Nur so als kleines unbedeutendes Beispiel. Nur, solange das nicht durch irgendeine Untersuchung belegt ist, kann man als Politiker auch keine Zahlen zur Wirksamkeit von Maßnahmen zitieren, die danach eh unhaltbar sind.

Oder wie Sonny neulich beim Sprblck schrieb:
"Und jetzt kommt mir nicht damit, dass jedes Volk die Regierung/das Fernsehen bekommt, das es verdient. Man hat uns jahrzehntelang bewusst und absichtlich in ein Vollkaskokorsett eingemümmelt, koste es was es wolle."

Montag, Mai 02, 2005

CD der Woche

Arbeitsplatz in Bürogemeinschaft

An dieser Stelle was in eigener Sache: in unserer netten Bürogemeinschaft in Berlin-Neukölln am schönen Kottbusser Damm haben wir noch zwei Arbeitsplätze zu vermieten.



Wen es interessiert, mehr Informationen findet ihr hier.

Verletzungspech

Gerade bei SpOn gelesen.
"Einen Ausfall hatten die feiernden Bayern dann aber doch noch zu beklagen. Manager Uli Hoeneß zog sich beim Fluchtversuch vor den Weißbier-Duschern Mehmet Scholl und Hasan Salihamidzic einen Muskelfaserriss zu und musste, als er um 1.30 Uhr aus Mainz vom ZDF-Sportstudio zur Feier stieß, auf eine Tanzeinlage verzichten."

Mhuarrharr, Herr Hoeneß, weniger Würschtel essen und ab und zu beim Lauftraining der Mannschaft mitmachen hilft da vielleicht...!

Plazes Tracking

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Big Brother is watching you ;))) Aber warum wird mein aktueller Standort mit Amsterdam angegeben obwohl ich in Berlin bin?

Nachtrag: Ach, das ist gar nicht Amsterdam, das soll Düsseldorf sein....

Sonntag, Mai 01, 2005

1. Mai in Berlin

... kann sowas von entspannt sein.





Ick freu mir auf den Sommer!