Freitag, Januar 28, 2005

Studiengebühren

Das Thema sorgt für einigen Wirbel und auch hitzige Diskussionen.

Grundsätzlich sollte meiner Meinung nach Bildung ein für alle erreichbares Gut sein. Die strittige Frage ist: in welchem Umfang und über welche Dauer. Das Zweit- oder Drittstudium für umme haben zu wollen geht nicht!

Hier hat meines Erachtens jeder Student die Pflicht, sich vor seinem Studium genau zu überlegen, was er studieren will und sollte sich hier auch Gedanken machen, welche Berufschancen er später mit diesem Studium hat oder welche anderen Ziele er mit dieser Bildung verfolgen will. Augen auf bei der Studienwahl. Auch wenn ich hier jetzt wie eine Spaßbremse klinge, wir haben eben kein unendliches Angebot an Studienplätzen und auch kein unendliches Staatsbudget, welches dieses Angebot finanzieren kann. Also muß für alle Beteiligten eine zumutbare Regelung gefunden werden, daß möglichst viele den Zugang zu der Bildung bekommen, die sie anstreben und diese dann auch in einem qualitativ guten Umfang bekommen (Stichwort überfüllte Hörsäle).

Und außerdem gibt es hierzulande auch die Möglichkeit zu studieren und Geld dafür zu bekommen. Das Modell der Berufsakademien hat sich seit über 20 Jahren bewährt als duales System: parallel studieren und gleichzeitig bei einem Ausbildungsunternehmen angestellt sein und Gehalt beziehen.

"Vollakademiker" mögen jetzt die Nase rümpfen, aber wir hatten sehr gute Professoren, keine überfüllten Hörsäle, sehr viel Praxisbezug bereits im Studium und fast alle direkt nach dem Studium einen Arbeitsplatz.

Es gibt also Alternativen, man muß sie nur suchen.